WIE GESTALTE ICH EIN PROJEKT NACHHALTIG UND ÜBERTRAGBAR?
Foto: Rena Onat

Um festzustellen, ob eine Kooperation nachhaltig und übertragbar ist, hilft es, sich folgende Fragen zu stellen:

Nachhaltigkeit

  • Ist für die Schüler*innen auch nach dem Projekt eine aktive Teilnahme am kulturellen Leben möglich? Wurde die Eigeninitiative geweckt?

  • Kann das Projekt helfen, den Arbeitseinstieg im kulturellen Bereich zu ermöglichen oder zu erleichtern bzw. überhaupt Berufsvorstellungen schaffen?

  • Kann eine Patenschaft zwischen Schulen und Kulturinstitutionen entstehen, sodass eine kontinuierliche Projektarbeit möglich ist?



Übertragbarkeit

  • Stehen Prozess und Ergebnis des Projektes in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander?

  • Hat das Projekt Modellcharakter? Ist es einfach zu variieren? Ist es auf andere Kunst- und Kultursparten übertragbar?



Tipps

  • Eine gute Dokumentation und ggf. Materialsammlung kann als Anregung zur Projektnachahmung dienen und die Vor- und Nachbereitungszeit erheblich verkürzen.

  • Ein Netzwerkgedanke sollte gepflegt werden, um gegenseitig voneinander zu profitieren.

  • Sinnvoll ist es, wenn eine kulturelle Institution/ ein*e Künstler*in das gleiche Projekt mit mehreren Klassen/Gruppen/Schulen durchführen kann.


Quelle: "Traumpfade zum Olymp!" - Ein Leitfaden zur Projektentwicklung, Friederike Rahloff


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